GEMINI Sammelstiftung

Ratgeber zur beruflichen Vorsorge

 

Mit unserem Ratgeber möchten wir Sie dabei unterstützen, sich in der Welt der beruflichen Vorsorge zurecht zu finden. Sie finden hier Lese- und Bedienungshilfen zu wichtigen Dokumenten und Tools.

 

Welches Formular ist das richtige?

Folgende Ereignisse haben einen Einfluss auf die berufliche Vorsorge und müssen GEMINI oder dem Arbeitgeber gemeldet werden.

 
 

Formularhilfe für Arbeitgeber

 
 

Lohnänderung

Für unterjährige Lohnänderungen benützen Sie bitte das Lohnmeldungsformular. Jeweils im Dezember erhalten Sie die Lohnmeldeliste für Lohnänderungen per 1. Januar.

 

Zivilstandsänderung

Bitte melden Sie Zivilstandsänderungen Ihrer Mitarbeitenden mit dem Mutationsformular.

 

Arbeitsunfähigkeit

Bitte melden Sie die Erwerbsunfähigkeit eines Versicherten sobald als möglich nach Eintritt des Krankheits- oder Unfallereignisses.

Füllen Sie dazu in jedem Fall das Arbeitsunfähigkeitsformular aus und legen Sie entweder die Taggeldabrechnung des Unfall- oder des Krankenversicherers bei.

 

Austritt

Füllen Sie beim Austritt von Mitarbeitenden den ersten Teil des Austrittsformulars aus.

Der zweite Teil wird durch den Versicherten ausgefüllt und entweder via Arbeitgeber oder direkt an GEMINI zurückgeschickt.

 

Todesfall

Bitte melden Sie Todesfälle aus dem Versichertenbestand mit der Todesfallmeldung.

 

Formularhilfe für Mitarbeitende

 

Eintritt

Der Arbeitgeber füllt für neue Versicherte das Eintrittsformular aus.

Falls Sie bei einem früheren Arbeitgeber bereits im Rahmen der Beruflichen Vorsorge versichert waren, haben Sie Anspruch auf eine Austrittsleistung. Ihre bisherige Pensionskasse überweist den Betrag direkt an GEMINI. Dieser Betrag wird Ihrem individuellen Sparkonto gutgeschrieben. Falls Sie noch nie einer Schweizer Vorsorgeeinrichtung angehört haben, können Sie mit freiwilligen Einkäufen Ihre Leistungen erhöhen. Für Versicherte aus Grossbritannien gelten spezielle Regeln.

Melden Sie Ihre/n Konkubinatspartner/in oder Ihre/n eingetragenen Lebenspartner/in bei der Pensionskasse.

 

Zivilstandsänderung

Melden Sie eine Änderung Ihres Zivilstands dem Arbeitgeber. Er wird diese Information an GEMINI weiterleiten.

 
 

Wohneigentum

Versicherte können von der Wohneigentumsförderung (WEF) profitieren und ihr Sparkapital in folgenden Situationen vorbeziehen oder verpfänden:

  • Erstellung von Wohneigentum als Bauherr/Bauherrin
  • Erstellung von Wohneigentum im Werkvertrag
  • Erwerb von Wohneigentum
  • Amortisation einer bestehenden Hypothek
  • Erwerb von Anteilschein einer Wohnbaugenossenschaft
  • Wertvermehrende Investitionen

Die wichtigsten Voraussetzungen für den Vorbezug oder die Verpfändung:

  • Sie müssen die Immobilie selbst bewohnen
  • Der Mindestbetrag für einen Vorbezug ist CHF 20 000
  • Ein Vorbezug kann nur alle fünf Jahre geltend gemacht werden

Ein Vorbezug oder eine allfällige Pfandverwertung reduziert das Sparkapital und beeinflusst die Höhe der Leistungen. Freiwillige Einlagen sind erst wieder nach der vollständigen Rückzahlung des Vorbezugs möglich.

Unterschied Vorbezug/Verpfändung:

  • Vorbezug: Mit dem Vorbezug wird Eigenkapital geschaffen, das als zusätzliche Finanzierungsbasis dient und die Zinskosten reduziert.
  • Verpfändung: Mit der Verpfändung von Vorsorgegeldern ergibt sich ein tieferer Zinssatz für die zweite Hypothek oder die Amortisierungspflicht kann aufgeschoben werden. Das Sparkapital bleibt bei der Verpfändung unverändert.

Weitere Informationen finden Sie auf den Formularen Antrag für einen WEF-Vorbezug und Antrag für eine WEF-Verpfändung.

Haben Sie Fragen zu Steuern, Finanzierung, Nachlassregelung in Zusammenhang mit Ihrer Immobilie? Unsere Finanzplanungsspezialisten von Dörig & Partner beraten Sie unabhängig und umfassend. Vereinbaren Sie einen Termin: T 062 520 75 25 oder avadisnot shown@doerig-partnerto make live hard for spam bots.ch

 

Freiwillige Einlagen

Sie können Ihr Sparkapital mit freiwilligen Einlagen erhöhen. Ihr Vorsorgeausweis orientiert Sie über Ihr Einkaufspotenzial.

Sie erhöhen mit freiwilligen Einlagen Ihr Alterskapital und die damit verbundenen Leistungen. Bei Ihrem Tod werden die Einlagen den Hinterbliebenen zusätzlich zum Todesfallkapital ausbezahlt.

Sie sparen Steuern: Freiwillige Einlagen können Sie in der Regel in der Steuererklärung des entsprechenden Jahres vom Einkommen abziehen. Bei einem Kapitalbezug zum Zeitpunkt der Pensionierung profitieren Sie von einem reduzierten Steuersatz. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Steuerbehörde nach den in Ihrem Fall geltenden Regelungen.

Wenn Sie einen Vorbezug für Wohneigentumsförderung (WEF) getätigt haben, können Sie sich erst wieder einkaufen, wenn Sie den Vorbezug komplett zurückbezahlt haben. Leistungen aus freiwilligen Einlagen dürfen Sie in den ersten 3 Jahren nach der Einzahlung nicht in Kapitalform beziehen.

Für weitere Informationen beachten Sie bitte das Einkaufsformular.

Haben Sie Fragen zu Steuern, Pensionierung oder Vermögensanlage? Unsere Finanzplanungsspezialisten von Dörig & Partner beraten Sie unabhängig und umfassend. Vereinbaren Sie einen Termin: T 062 520 75 25 oder avadisnot shown@doerig-partnerto make live hard for spam bots.ch.

 

Austritt

Der Arbeitgeber füllt den ersten Teil des Austrittsformulars aus und übergibt es dem austretenden Versicherten. Dieser füllt den zweiten Teil des Austrittsformulars aus und retourniert es an GEMINI.

Was passiert mit der Austrittsleistung?

  • Bei einem Austritt wird Ihr allfälliges Sparkapital in Form einer Austrittsleistung fällig. Wenn Sie zu einem neuen Arbeitgeber wechseln, überweist GEMINI Ihre Austrittsleistung an dessen Vorsorgeeinrichtung.
  • Wenn Sie nach dem Austritt nicht mehr einer Pensionskasse beitreten, stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Fortführung der Altersvorsorge zur Verfügung: Ein Freizügigkeitskonto bei einer Bank, eine Freizügigkeitspolice bei einer Versicherung oder die Überweisung an die Stiftung Auffangeinrichtung www.aeis.ch
  • Eine Barauszahlung ist in folgenden Situationen möglich: Sie arbeiten und leben nicht mehr in der Schweiz, Sie machen sich selbstständig oder Ihre Austrittsleistung ist kleiner als Ihr Jahresbeitrag an die Pensionskasse. Für den Transfer von Vorsorgeguthaben nach Grossbritannien gelten spezielle Regeln (siehe Merkblatt).

Detaillierte Bestimmungen entnehmen Sie bitte dem Austrittsformular.

 

Pensionierung

Der Zeitpunkt des Altersrücktritts ist im Rahmenreglement der GEMINI Sammelstiftung und in den Vorsorgeplänen der einzelnen Vorsorgewerke geregelt.

Je nach Vorsorgeplan kann das Sparkapital als Rente oder Kapital bezogen werden. Auch eine Kombination ist möglich. Leistungen aus freiwilligen Einlagen können Sie innerhalb der ersten 3 Jahre nach Einzahlung nicht in Kapitalform beziehen.

Bitte melden Sie die gewünschte Form Ihrer Altersleistung rechtzeitig mit dem Pensionierungsformular an GEMINI.

Die jährliche Rente berechnet sich anhand des Umwandlungssatzes. Die Höhe des Umwandlungssatzes ist vom Pensionierungsalter abhängig und entspricht einem Prozentsatz des angesparten Kapitals.

> Merkblatt 

Haben Sie Fragen zu Themen wie Steuern oder Vermögensanlage in Zusammenhang mit Ihrer Pensionierung? Unsere Finanzplanungsspezialisten von Dörig & Partner beraten Sie unabhängig und umfassend. Vereinbaren Sie einen Termin: T 062 520 75 25 oder avadisnot shown@doerig-partnerto make live hard for spam bots.ch

 

 

Wie lese ich den Vorsorgeausweis?

Einmal jährlich erhalten Sie von Ihrem Arbeitgeber den persönlichen Vorsorgeausweis. Er enthält wichtige Informationen zu den Leistungen aus der beruflichen Vorsorge bei Pensionierung, Invalidität oder Todesfall. Deshalb lohnt es sich, ihn richtig lesen und verstehen zu können.

Zur Lesehilfe >

 

 

Bedienungshilfe 1e-Onlineportal

Sind Sie mit GEMINI 1e versichert, erhalten Sie Zugang zum 1e-Onlineportal. Hier können Sie bestimmen, wie Ihre Vorsorgegelder im überobligatorischen Bereich angelegt werden und Dokumente abrufen.

Wie melden Sie sich auf dem Portal an? Wie ermitteln Sie Ihr Risikoprofil und ändern Ihre Anlagestrategie? Die Antworten finden Sie in unseren kurzen Videoanleitungen.

 
 

Erstregistrierung

 
 

Risikoprofil ermitteln

 
 

Strategie ändern

 
 

 

 

Was tun in welcher Lebenssituation?

Heirat, Geburt eines Kindes oder Erwerb von Wohneigentum: Dies sind nur einige Beispiele für Lebenssituationen, die einen Einfluss auf die berufliche Vorsorge haben. Wir haben die wichtigsten Ereignisse für Sie anschaulich zusammengefasst und mit weiterführenden Informationen ergänzt.

Zur interaktiven Infografik >